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15 Dinge, die du nicht mehr tun solltest, wenn du mehr Zeit im Business-Alltag haben willst

Du möchtest endlich wieder mehr Zeit im Alltag haben?

Zeit für die strategischen Themen in deinem Business, Zeit für deine Erholung, Fitness, für Freunde und Familie?

Dann solltest du dir die nächsten 5 Minuten Zeit nehmen und diesen Artikel lesen.

In diesem Beitrag verrate ich dir 15 Dinge, die dir mehr Zeit sparen als jeder virtuelle Assistent.

1) Das Shiny-Object-Syndrom

Es kann sein, dass Marketing-Automation zukünftig für dich wichtig sein wird, aber wenn du dich bereits zu Beginn deiner Selbständigkeit damit beschäftigst, ohne deine Zielgruppe genau zu kennen, verprasselst du im besten Fall viel Zeit und hast kaum Erfolg. Im worst case bist du auch noch jede Menge Geld los.
Konzentriere dich auf die Dinge, die dir aktuell bereits zur Verfügung stehen und gestalte dein Angebot so einfach wie möglich.

 

2) Delegations-Falle

Wenn wir unsere ersten Mitarbeiter onboarden, müssen wir natürlich viel Zeit investieren, damit diese wissen was und wie sie ihre Aufgaben erledigen. Ist diese Phase aber einmal durch, kannst du dazu übergehen, ihnen mehr als die Aufgaben zu überlassen. Überlasse ihnen stattdessen die Verantwortung und lasse deinen Part los. Vertraue darauf, dass die größere Autonomie zu einer größeren Motivation führen wird. Ein Win-Win für beide Seiten.

 

3)  Muss nur noch kurz…

…eine Mail schreiben, das Angebot fertig stellen, den Lieferanten anrufen, auf LinkedIn die Nachrichten checken. Wir alle kennen diesen Impuls. Das Fatale an diesem “nur noch kurz”-Impuls ist, dass wir unseren Fokus verlieren und uns eine halbe Stunde später bei etwas wiederfinden, was wir eigentlich nicht tun wollten, zumindest jetzt nicht.
Widerstehe solchen Impulsen und bündel solche kleinen ToDos für eine Zeit, in der du eh ein Mittagstief oder ein Energieloch hast.

 

4) Allzeit bereit

Auf Whats’s App scheint es geradezu arrogant, wenn du nicht sofort antwortest in dem Moment, wo die Nachricht erscheint. Schon fies, wenn dein Nachrichtensender sehen kann, ob du die Nachricht bereits gelesen hast oder nicht. Da kommt man immer mehr in den Zwang hinein, sofort auf Nachrichten und Anrufe reagieren zu müssen.
Wie wäre es mit einem Kompromiss?
Wichtige Nummern kannst du unter den Einstellungen durchlassen, alles andere wird konsequent abgeblockt. Du meldest dich dann in der Zeitspanne zurück, die eh fürs Telefonieren und antworten von Nachrichten reserviert ist.

 

5) Stets ein “Jaber”

Kennst du diese Menschen? Du präsentierst ihnen aufgeregt deine neuste Idee und sie antworten: “Ja, aber…”
Oder vielleicht geht es dir ähnlich: Du möchtest in zwei Wochen Urlaub machen und dein Kopf sagt: “Ja, aber…”
Im Grunde betrügt man sich mit desem „Ja, aber…“ selbst, denn im Kopf hat man kein Ja, sondern ein Nein.
Falls es dir auch schwer fällt, ein klares Nein oder ein klares Ja für etwas auszusprechen, dann versuche beim nächsten Mal folgendes: immer wenn du eigentlich ein Nein im Kopf hast, sage stattdessen: “Ja, und…” Spätestens beim nächsten Mal wirst du zweimal überlegen, ob du ein klares “Ja, und…” vergibst oder doch lieber ein klares “Nein.”
Bei mir hat das Wunder bewirkt…

 

6) Hab ich immer schon so gemacht

Die deutsche Automobilbranche war lange Zeit davon überzeugt, dass der Markt noch nicht bereit ist, für alternative Antriebsarten. Und dann kam Tesla.
Viele Menschen sind überzeugt, dass sich das Bekannte bewährt hat und verharren bei dem, was sie schon immer so gemacht haben.
Damit berauben sie sich selbst einer neuen Perspektive.
Wären wir beim Bekannten geblieben, würden wir uns immer noch auf dem Boden bewegen und wüssten nicht, wie schön unsere Welt von oben aussieht.
Was kannst du heute Neues ausprobieren, damit dir deine Arbeit erleichtert wird, damit du Zeit sparst oder neue Wege findest, etwas leichter umzusetzen?
Fange am besten mit den nahe liegenden einfachen Dingen wie deiner morgendlichen Routine an, und arbeite dich dann an komplexere Themen heran.

 

7) Das Tool-Sammelsurium

Ein neues fancy Tool kommt auf den Markt und schon wird es als das Projektmanagement-Toll schlecht hin gehypt. Wie oft bin ich schon in diese Falle getappt und habe etliche Tools ausprobiert, nur um am Ende festzustellen, dass ich durch die scheinbare Zeitersparnis noch mehr mit dem Einloggen, hin-und herspringen, Dateien umwälzen und sortieren von wichtigen Inhalten beschäftigt war.
Konzentriere dich auf so wenige wie nur irgendmögliche Tools. Alles andere ist nice to have, in Wirklichkeit aber reine Zeitverschwendung.
Verknüpfe deine Prozesse smart mit einander, so dass sie dir auch tatsächlich Zeit sparen und nicht nur fancy zu bedienen sind.

 

8) Die Verantwortungsfalle

Ein Business aufzubauen ist eine große Verantwortung. Erst Recht, wenn du bereits ein kleines Team hast. Alle Last haftet dann auf dir. Du musst zusehen, dass Geld reinkommt, dass die Workflows laufen, dass die Kunden glücklich sind und dass deine Mitarbeiter motiviert bei dir bleiben.
Lass diesen Glauben, du seist für alles und jeden verantwortlich hinter dir und überlasse es deinen Teams, sich selbst zu optimieren. Sie stecken viel tiefer als du in den Prozessen und außerdem möchtest du ja nicht der Flaschenhals für alles sein. Gib den Rahmen vor, das worauf es nach außen/für den Kunden ankommt und lass den Rest dein Team machen.

 

9) Wer ist hier der Held?

Selbst wenn du eine One-Man-Show bist, ohne deine Kunden, deine Lieferanten, deine Partnerschaften, dein Unterstützernetzwerk bist du einfach nur eins von 7,5 Milliarden kleinen Männiken.
Nimm deine Kunden, deine Mitarbeiter, deine Lieferanten mit auf die gemeinsame Reise, schenke ihnen Wertschätzung und sie werden es dir danken, indem sie deine Zeit ebenso respektieren wie ihre eigene. Mache sie zu Helden in deiner Geschichte und sie werden dir treu bleiben.

 

10) Alles abarbeiten

Erinnerst du dich noch an dein erstes Gehalt? Wieviel hattest du damals übrig? Vermutlich nicht besonders viel und du hast ganz genau überlegt, was du kaufen wirst und was nicht.

Wenn nicht mehr zur Verfügung steht, dann selektieren wir automatisch das aus, was nicht essentiell ist.

Warum machen wir das dann nicht ebenso mit unserer Zeit?

Stattdessen stopfen wir immer noch mehr in die wenige, uns zur Verfügung stehende Zeit und versuchen trotzdem alles abarbeiten zu können. Um Zeit zurück zu gewinnen, überlege dir BEVOR du loslegst, welche von den ganzen ToDos du direkt in den Papierkorb beförderst. Dann hast du auch wieder mehr Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig für dich sind.

 

11) Everybodys darling

Ein guter Chef ist stets hilfsbereit, eine gute Mutter auch, und um des nachbarschaftlichen Friedens Willen sowieso.

Sagst du zu allem und jedem ja, sagst du zu dir selbst nein. Prüfe das einfach mal für dich und entscheide, wofür du ab heute nein sagen wirst. Das ist unglaublich befreiend, diese Übung einmal schriftlich für sich selbst durchgeführt zu haben 😉

 

12) Mulit-Tasking Profi

Ich weiß, du kennst das theoretisch. Aber wie viele Fenster hast du für gewöhnlich auf deinem Rechner geöffnet, während du an einer Sache arbeitest? Oder arbeitest du sogar parallel an mehreren Dingen gleichzeitig?

Mit jedem Wechsel zu einer anderen Sache gehen dir 15 Minuten deiner Fokuszeit flöten. Jetzt rechne mal hoch, wie oft du pro Tag von Task zu Task springst….

 

13) Die perfekte Falle

Wie oft lesen wir eine Mail dreimal durch, weil sie unglaublich wichtig ist und jeder Rechtschreibfehler fatale Folgen haben könnte?

Überdenke diese oft verbreitete Überzeugung bitte einmal. Wenn du mit Zahlen, Daten, Fakten arbeitest ist Genauigkeit hilfreich, aber muss das auch in jeder einzelnen Mail, in jedem Beitrag, in jedem Entwurf der Fall sein?

Insbesondere Menschen mit hohem Anspruch an sich und ihr Umfeld fällt es schwer, hier loszulassen. Am Ende sind wir alle Menschen und die Art, wie du mit Fehlern umgehst, zeigt deinem Umfeld, worauf du dich fokussierst.

Willst du Fehler vermeiden oder wachsen?

Wer wächst, der fällt öfters auch mal hin. Das sehen wir schon bei Kleinkindern. Sie wollen nicht auf dem Boden liegen bleiben, sie wollen wachsen, stehen auf und fallen hin. Und das machen sie so oft, bis sie von alleine laufen können.

Wer stattdessen Fehler vermeidet, bleibt beim Status Quo.

Bei Unternehmern ist das nicht anders: Die einen streben Perfektion, mitunter auch den sicheren Status Quo an und verschwinden mit der Zeit vom Markt. Während andere fatale Fehler machen, so richtig auf die Schn* fallen, wieder aufstehen, wieder hinfallen und plötzlich nach den Sternen greifen.

 

14) Ich hab keine Zeit!

Wenn du das glaubst, dann hast du Recht! Du kannst auch glauben, dass immer nur dir Pech passiert. Und dann passiert es tatsächlich.

Egal, wovon wir überzeugt sind, unsere Aufmerksamkeit wird immer auf das gerichtet sein, wovon wir glauben, dass es wahr ist.

Wäre es dann nicht angenehmer, es mit einem leicht abgeänderten Glaubenssatz zu versuchen?

-> “Ich hab genug Zeit :)”

Ein kleiner Impuls von mir: Starte deinen Morgen mit Blick in den Spiegel, einem Lächeln im Gesicht und dem Spruch “Ich hab genug Zeit”. Klingt voll bescheuert, ich weiß, aber hast du auch genug Mum, um es tatsächlich die nächsten 30 Tage auszuprobieren? Schreib mir gern deine Beobachtungen in den Kommentar 😉

 

15) 100% verplant

Das Erste was verloren geht, wenn unser Business wächst und wir mehr zu tun haben, sind soziale Kontakte, Zeit für persönliche Fitness und Erholung sowie strategische Themen.

Paradoxer Weise brauche wir diese drei Elemente essentiell, wenn wir konstant hohe Leistungen erbringen wollen.

Mein Tipp: Lass die 100% Zeitverplanung hinter dir und reduziere es radikal auf 60%. Es komen immer unvorhergesehende Dinge dazwischen, wo du schnell reagieren musst oder mehr Zeit zum Erledigen brauchst als ursprünglich geplant. Deshalb siehe zu, dass du maximal 60% deiner Zeit vorneweg verplanst.

 

Wenn du wissen möchtest, wie man mehr in weniger Zeit schafft, dann vereinbare ein Gespräch mit mir und finde heraus, wie du bessere Ergebnisse in weniger Zeit erreichst.